Profil

Stanzeleit ist derzeit Solocellist des Hiroshima Symphony Orchestra. Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist er Dozent an der Elisabeth University of Music, Hiroshima.
Darüer hinaus gibt Martin Stanzeleit zahlreiche Solokonzerte, sowohl als Solist mit Orchester oder in Recitals mit Klavier.
Neben seiner Solokarriere widmet sich Martin Stanzeleit besonders intensiv der Kammermusik, sei es als Cellist des Trio Postremo oder als Organisator der "Only Chamber Music" Konzertreihe mit Mitgliedern des HSO.
Martin Stanzeleit wurde 1971 in Bamberg als jügster Sproß einer Musikerfamilie geboren: Seine Vater war lange Zeit Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Dortmund, seine Mutter ist Autorin einer Violinschule ('Der kleine Geiger', erschienen im Peters Verlag Frankfurt).
Nach ersten musikalischen Gehversuchen auf der Geige wechselte Martin Stanzeleit im Alter von 5 Jahren zum Cello. Bereits ein Jahr später war gewann er den 1.Preis bei "Jugend musiziert".
Martin Stanzeleit gab sein Solo-Debutkonzert mit Orchester im Alter von 13 Jahren. Ein Jahr später trat er als SchEer von Reiner Hochmuth in die vorberufliche Fachausbildung der Folkwang-Hochschule Essen ein. Als er 15 war, wurde sein Soloauftritt mit dem Westfälischen Jugendkammerorchester vom Westdeutschen Rundfunk Kün (WDR) üertragen. Zwei Jahre späer ging er auf erfolgreiche Konzerttournee nach Ägypten. Darüerhinaus wurde Martin Stanzeleit Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth, wie auch Preisträer des Folkwang-Wettbewerbes Essen.
Nach dem Abitur studierte er bei Young-Chang Cho an der Folkwang-Hochschule, wo er 1995 sein Examen mit Auszeichnung absolvierte.
Weitere Studien f ürten ihn zu Janos Starker, Ralph Kirshbaum, Ivan Monighetti und - im Rahmen des Studiengangs Konzertexamen an der Folkwang-Hochschule - Christoph Richter.
Nach seinem Examen wurde Martin Stanzeleit Mitglied des königlichen Orchesters Dänemark, folgte dann einer Anfrage des Copenhagen Philharmonic Orchestra, unter der Leitung des Chefdirigenten Heinrich Schiff als Solocellist zu wirken.
Nach seinem erfolgreichen Konzertdebut in Kopenhagen schrieb ein begeisterter Kritiker der grüsten däischen Tageszeitung: 'Martin Stanzeleit bringt die Musik zum leben und atmen...sein Spiel ist sowohl feurig wie schwämerisch, voll lyrischer Feinheiten.'
Von 1996 bis 1998 war Martin Stanzeleit städiger Gast des Kammermusikfestivals im däischen Anneberg, wo er unter anderem gemeinsam mit dem Geiger Nicolai Znaider und der Pianistin Kathrine Gislinge auftrat.
1998 wurde Martin Stanzeleit per Sondervertrag als Solocellist des Hiroshima Symphony Orchestra verpflichtet. Verschiedene Soloauftritte mit diesem Orchester schlossen sich an, u.a. mit Dirigenten wie Norichika Iimori und Kazumasa Watanabe.
1999 spielte Martin Stanzeleit gemeinsam mit dem Sliven Symphony Orchestra, Bulgarien, eine CD ein. Ein Jahr später trat er im Rahmen einer Osteuropa-Tournee wieder mit diesem Orchester auf, zusäzlich absolvierte er Konzerte u.a. mit der Philharmonia George Enescu in Bucarest, Rumäien.
Gemeinsam mit dem Chefdirigenten des Tokyo Philharmonic Orchestra, Kazumasa Watanabe, und der Konzertmeisterin des Hiroshima Symphony Orchestra, Ayano Itoh, grüdete Martin Stanzeleit im Jahre 2002 das Trio Postremo. Debutkonzerte in Hiroshima und Tokyo schlossen sich an, derzeit ist eine weitere Konzertserie in Planung (bitte schauen Sie unter: Konzerte). Fortsetzung folgt...

Martin B Stanzeleit Official Website